Rentenberatung Rumm

Ihre kompetente und freundliche Rentenberatung

Aktuelles


Bitte beachten Sie, dass ab sofort keinerlei direkte Abrechnung mehr mit Rechtsschutzversicherungen in Widerspruchs- oder Klageverfahren erfolgen kann.

Als Serviceleistung kann lediglich angefragt werden, ob die Kosten des Verfahrens übernommen werden.

Sie erhalten als unsere Mandanten die Kostenrechnung, die Sie direkt begleichen und dann zur Erstattung an Ihre Rechtsschutzversicherung weiterreichen können!

Wir bitten um Verständnis für diese Maßnahme!



Lassen Sie sich jetzt von uns über die Neuerungen im Rentenrecht informieren, die ab 01.07.2014 gelten!

Bestandsrentnerinnen und -Rentner, die am 01.07.2014 bereits eine Rente beziehen und die Anspruch auf die zusätzlichen Kindererziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder haben, bekommen ohne neue Rentenberechnung zusätzlich pro Kind einen Entgeltpunkt.

Dies sind derzeit in den alten Bundesländern 28,61 Euro brutto mehr!!!

Bei den Bestandsrentnern wird zudem die Beitragsbemessungsgrenze nicht geprüft, auch wenn diese überschritten wurde, erhalten diese Personen den zusätzlichen Entgeltpunkt.

Eine Kappung auf die Beitragsbemessungsgrenze erfolgt aber in allen Fällen, bei denen der Versicherte zum 01.07.2014 noch keine Rente bezieht!

Achtung: Wurde das Kind komplett im Osten der Bundesrepublik Deutschland, also in der ehemaligen DDR, erzogen, bekommt der Versicherte auch nur einen Entgeltpunkt Ost für die Zeit der Kindererziehung.

 

Von der Altersrente für besonders langjährig Versicherte profitieren vor allem die Jahrgänge bis einschließlich 1952!

Lassen Sie sich jetzt von uns ausführlich beraten, ob diese Altersrente auch für Sie eine Möglichkeit wäre, abschlagsfrei in Altersrente zu gehen!

 

 

Eingeschränkte Wegefähigkeit führt zur Rente wegen voller Erwerbsminderung

In § 43 Absatz 2 Nr. 1 SGB VI ist geregelt, dass Versicherte, die voll erwerbsgemindert sind, einen Anspruch auf Rente wegen voller Erwerbsminderung haben und dies bis zum Erreichen der Regelaltersrente!

Voll erwerbsgemindert ist derjenige, der unter den üblichen Bedingungen des allgemeinen Arbeitsmarktes nicht mehr mindestens 3 Stunden täglich arbeiten kann.
... Gründe hierfür müssen Krankheiten oder Behinderungen sein, die für nicht absehbare Zeit, also nicht nur vorübergehend, vorhanden sind.
Selbstverständlich muss der Arbeitsplatz überhaupt erreicht werden können. Dies ist dann nicht mehr der Fall, wenn der Versicherte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, täglich mindestens vier mal die Wegstrecke von 500m innerhalb von 20 Minuten zu bewältigen.
Kann dies nicht mehr geleistet werden, dann liegen nach BSG-Rechtsprechung trotz eines vollschichtigen Leistungsvermögens grundsätzlich die Voraussetzungen für eine volle Erwerbsminderung vor.
Allerdings kann der Leistungsträger, also etwa die Deutsche Rentenversicherung, diese Wegeunfähigkeit auch wieder beseitigen.
Dies geschieht durch Gewährung geeigneter Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.
Der Leistungsträger kann z. Bsp. zeitlich befristet Beförderungskosten übernehmen, auch die Nutzung eines PKWs, bei dem nicht der Versicherte der Halter sein muss, über den er aber jederzeit verfügen kann, stellt die Wegefähigkeit wieder her.

Der 13. Senat des Bundessozialgerichtes (BSG) hat im wesentlichen die bisherige Rechtsprechung mit seinem Urteil vom 12.12.2011 bestätigt. Allerdings wurde hier auch klar aufgezeigt, wodurch die Wegefähigkeit wieder hergestellt werden kann.

 

Lassen Sie sich alles von Ihrer Krankenkasse gefallen??

Viele Versicherte, die wegen einer länger dauernden Krankheit Krankengeldzahlungen ihrer gesetzlichen Krankenkasse erhalten, erleben eine unliebsame Überraschung.
Ganz freundlich teilt die Kasse ihrem Versicherten mit, dass man sich Sorgen um dessen Gesundheitszustand mache, daher sei man leider gehalten, den Kunden aufzufordern einen Reha-... oder gerne auch sofort einen Rentenantrag bei der Deutschen Rentenversicherung zu stellen.
Sollte der Kunde sich weigern, wäre man dann gezwungen die Krankengeldzahlung sofort einzustellen.
Der so angegangene Krankenkassenkunde ist erstaunt- denn tatsächlich will er doch noch gar keine Rente und auch eine Rehamaßnahme passt im Moment noch nicht so richtig.
Entweder steht der Versicherte kurz vor seinem 60. Geburtstag und plant, sobald wie möglich in eine Altersrente zu gehen oder die junge Brustkrebspatientin befindet sich noch mitten in der Akutbehandlung, wie soll sie trotz laufender Chemo in Reha??
Auch ist das Krankengeld regelmäßig höher als die Erwerbsminderungsrente.

Mit dem §51 SGB V haben die Krankenkassen aber vom Gesetzgeber die Möglichkeit bekommen, das sogenannte Dispositionsrecht des Versicherten einzuschränken.
Es kann also durchaus auch Fälle geben, in denen das oben beschriebene Verhalten der Krankenkassen rechtmäßig sein kann.

Es müssen hier einige Voraussetzungen erfüllt sein, um den Versicherten in eine Rente zwingen zu können.
Es muss durch ein qualifiziertes Gutachten dokumentiert sein, dass die Erwerbsfähigkeit eines Versicherten tatsächlich erheblich gefährdet oder gemindert ist.
Auch hat die Krankenkasse bei ihrer Entscheidung, ob ein Versicherter zur Antragsstellung aufgefordert wird oder nicht, ihr Ermessen pflichtgemäß auszuüben. Der Betroffene ist vor Erlass des ihn belastenden Verwaltungsaktes zu hören.

Die überwiegende Mehrzahl dieser Bescheide ist fehlerhaft.

Daher mein Tipp: Lassen Sie sich rechtzeitig beraten und nicht vorschnell von Ihrer Krankenkasse zu einer Reha- oder Rentenantragsstellung drängen.

Gerne stehen wir Ihnen in Nordheim, Heilbronn und Stuttgart persönlich für eine Beratung zur Verfügung.

 

Neuberechnung einer Altersrente bei fehlerhafter Hochrechnung?

Wird ein Versicherter bei der Rentenantragsstellung vom Rentenversicherungsträger nicht oder nur fehlerhaft über die Folgen seines Einverständnisses mit der Ermittlung der voraussichtlichen beitragpflichtigen Arbeitsentgelte für die 3 Monate vor Rentenbeginn durch Hochrechnung beraten, kann ihm ein sozialrechtlicher Herstellungsanspruch auf Zahlung einer Altersrente nach Maßgabe der tatsächlich erzielten höheren Entgelte zustehen.
Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) mit Urteil vom 12.Dezember 2011, Az: B 13 R 29/11 R entschieden.
Lassen Sie sich daher besser vor einer geplanten Rentenantragsstellung umfassend von uns beraten und informieren, nur so lassen sich Fehler vermeiden, die Sie Geld kosten können.

Mitarbeit beim Deutschen Sozialgerichtstag

Seit einigen Monaten bin ich Mitglied in den Kommissionen „Rentenversicherung" unter Leitung des vorsitzenden Richters am LSG Jürgen Mälicke, LSG Berlin-Brandenburg und „Verfahrensrecht" unter Leitung der Richterin am SG Susanne Weßler-Hoth, SG Frankfurt/Main.

Die Kommissionen sind ein wesentliches Element des Deutschen Sozialgerichtstages und sind ausschließlich mit Experten der verschiedenen Rechtsgebiete besetzt.

Hier werden die regelmäßig stattfinden Sozialgerichtstage vorbereitet, aber auch Stellungnahmen zu Gesetzesentwürfen erarbeitet und Gesetzesvorhaben begleitet.

Weitere Infos erhalten Sie auch unter www.sozialgerichtstag.de

 

Erneut bundesweite Vertretung von Brustkrebspatientinnen

Bundesweit habe ich seit 2011 inzwischen etwa 30 Brustkrebspatientinnen vertreten.

Hauptsächlicher Streitpunkt war die Durchsetzung des Wunsch- und Wahlrechtes der mehrheitlich jungen Frauen, die ihre onkologische Reha- Maßnahme in einer speziellen, dafür besonders geeigneten Klinik durchführen wollten und wollen.

Aktuell sind gegen die Deutsche Rentenversicherung Bund noch 7 Widerspruchs- und Klageverfahren in dieser Frage anhängig.

Nähere Infos zu diesem Thema oder grundsätzlichen Fragen zum Anspruch auf eine medizinische oder onkologische Rehabilitationsmaßnahme erhalten Sie und beantworten wir gerne bei einem Beratungsgespräch in unseren Büros in Nordheim und Stuttgart, telefonisch oder per Mail.

 

Keine Witwenrente nach kurzer Versorgungs-Ehe

Keinen Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente haben Hinterbliebene nach einer kurzen Ehedauer. Hier wird unterstellt, dass es sich um eine sogenannte Versorgungs-Ehe gehandelt hat.

Nach dem Sozialgesetzbuch VI besteht ein Anspruch nur dann, wenn die Ehe mindestens ein Jahr gedauert hat.

Ausnahmen hiervon sind möglich, wenn davon auszugehen ist, dass die Eheschließung nicht erfolgte, um eine Hinterbliebenenversorgung zu ermöglichen.

Dies kann dann angenommen werden, wenn der Tod unvorhersehbar eintritt.

 

Beratungen zu diesem Thema werden in der Kanzlei angeboten.

Es lohnt sich häufig, ablehnende Entscheidungen des Rentenversicherungsträgers überprüfen zu lassen.